Forschung

Bundesbericht Energieforschung 2013

Mit dem Bundesbericht informiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die aktuelle Energieforschung und die Förderpolitik im Bereich der Energieforschung. Im Berichtszeitraum (2006 bis 2012) sind die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung moderner Energietechnologien um 77 Prozent gestiegen, von 399 Millionen Euro auf 708 Millionen Euro. Am Energieforschungsprogramm der Bundesregierung sind neben dem BMWi auch die Ressorts für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt.
Schwerpunkte der Energieforschungspolitik der Bundesregierung sind erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicher, Netze und die Integration erneuerbarer Energien.
In ihrem Energiekonzept strebt sie eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis 95 Prozent gegenüber 1990 und eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs (Bezugsjahr 2008) an. Dies soll unter anderem durch einen Ausbau der erneuerbaren Energien auf 60 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs und eine Steigerung der Energieproduktivität um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr erreicht werden.

Der vorliegende Bundesbericht Energieforschung erfasst den Zeitraum der Haushaltsjahre 2006 bis 2012. Als Datengrundlage für die dargestellte Projektförderung dient der zentrale Förderkatalog des Bundes (FÖKAT), der weite Teile der Forschungsförderung des Bundes abbildet und nicht auf den Bereich der Energieforschung beschränkt ist. Die Einzelprojekte im FÖKAT sind anhand eines thematisch orientierten Katalogs klassifiziert und so den jeweiligen Förderprogrammen zugeordnet. Im vorliegenden ersten Bericht wurden über 4.000 Projekte der Energieforschung ausgewertet.

Fördermittel für Energieeffizienz in den Sektoren Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen © BMWi