Forschung

6. Energieforschungsprogramm

Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, präsentiert das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung. © BMWi

Förderschwerpunkt des 6. Energieforschungsprogramms ist die Energieeffizienz in der Industrie. Gefördert werden die Weiterentwicklung vorhandener sowie die Schaffung neuer, noch nicht am Markt etablierter Techniken.

 Erfolgversprechende Ansatzpunkte für eine rationelle Energieverwendung werden dabei besonders bei Querschnittstechnologien wie den Thermoprozessverfahren, der technischen Erzeugung von Kälte sowie den mechanischen und thermischen Trennverfahren gesehen.

Neben den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für innovative Komponenten, Verfahren etc. soll durch eine Förderung von Pilotanlagen bzw. Demoprojekten eine schnelle Umsetzung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sichergestellt werden. Eine wissenschaftliche Begleitung soll dazu beitragen, Schwächen und Fehler neuer Technologien aufzudecken und schnell zu beheben sowie technische energetische und wirtschaftliche Vorteile der neuen Konzepte exemplarisch aufzuzeigen.

 

Förderschwerpunkte

  • innovative Entwicklungen für Thermoprozesse
  • effizientere Techniken zur Nutzung industrieller Abwärme (neuartige Wärmetauscher, Hochtemperaturwärmepumpen, Wärmespeicher)
  • Innovationen bei der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Optimierung von Prozessen und Fertigungsverfahren
  • neue Technologien zur Reduktion des Energieeinsatzes bei mechanischen, thermischen und physikalisch-chemischen Trennverfahren
  • neue Technologien zur Bereitstellung von Kälte und Wärme auf der Basis FCKW-freier und besonders energieeffizienter Systeme
  • Entwicklung neuer Technologien zur rationellen Stromnutzung (vor allem hocheffiziente Elektromotoren, Optimierung der Wärme/Kälteerzeugung mit Strom, effiziente elektrische Haushaltsgeräte, Energie- und Demand-Side-Management)
  • neue Technologien der Hochtemperatursupraleitung für die Energietechnik
  • Materialeffizienz energieintensiver Rohstoffe (effiziente Werkstoffnutzung, Kreislaufwirtschaft, Leichtbaustrategien)
  • Antriebstechnik und mechanische Kraftübertragung (Motorenkonzepte für stationäre Anwendungen, optimierte Industriemotoren, energieeffiziente Getriebetechniken)
  • Energieeffiziente chemische Prozesstechnik (Optimierung von Anlagen und Komponenten, energieeffiziente Reaktionstechnik und Prozesschemikalien, Verkürzung der Prozessketten)
  • Energieeffiziente Fertigungstechnik (Werkzeugmaschinen, Ur- und Umformtechnik, neue, verbesserte oder verkürzte Fertigungsverfahren, Oberflächentechnik)
  • Energieeffiziente Reststoff- und Abfallbehandlung
  • Energieeffiziente Wasserbehandlung

 

Zielgruppen

Zielgruppen sind Industrieunternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, sowie wissenschaftliche Institute.