Eisen und Stahl

Die Eisen- und Stahlindustrie gehört zu den besonders energieintensiven Branchen. Mit Forschung und Entwicklung ist es bereits in den vergangenen Jahren gelungen, den Werkstoff Stahl energieeffizienter zu produzieren und durch ständige Weiterentwicklung auch Produkte hervorzubringen, die durch ihre Anwendung eine höhere Effizienz sichern.

Zur Verbesserung der Energieeffizienz in Verbindung mit flexibler Produktion (demand side management) und unter kontinuierlicher Erfassung sowie Überwachung aller wichtigen Produkt- und Materialeigenschaften besteht weiterhin Forschungsbedarf. So sollen durch effizientere Kuppelgasnutzung und Maßnahmen wie die Vorwärmung von Medien und Einsatzstoffen Energieverluste vermieden werden. Moderne Hochtemperaturwerkstoff sollen es ermöglichen, das Nutzgut gezielt zu erwärmen. Durch Abwärmenutzung und Verkürzung der Prozessketten lassen sich Einsparungen realisieren.


Im Bereich dieses Forschungsfeldes fördert das BMWi beispielsweise folgende Projekte:

> KWK-Modul in Gießerei

> Prozessgas nutzen

> Elektro-Lichtbogenofen

> Prozessoptimierung im Lichtbogenofen

> Energie- und Ressourceneffizienz

> Effiziente Wärmverfahren

> Flammenlose Verbrennung

> Kurbelwellen schmieden

> Dampf aus Abwärme

> Hüttenindustrie

> Drehregenerator-Brenner

> Eisen-Reststoff-Recycling

Förderkonzept

Das Förderkonzept Eneff:IGHD wurde mit dem am 10. Juni 2016 gegründeten Forschungsnetzwerk Energie in Industrie und Gewerbe aktualisiert: Neben strategische Schlüsselthemen, die in den Forschungsfeldern gebündelt sind, tritt parallel die unabhängige Förderung von nicht zusammenhängenden Einzelthemen.

Förderkonzept EnEff:IGHD
(pdf als externer Download)