Hochtemperatursupraleitung

Hochtemperatursupraleitung (HTSL) ermöglicht die Übertragung elektrischer Energie ohne ohmsche Verluste in Leitern, die etwa mit flüssigem Stickstoff bei minus 190 Grad Celsius betrieben werden.

Das BMWi fördert diese Technologie seit 2008 in vier parallel geführten Strängen:

  • Produktion: Noch sind zuverlässige und kostengünstige HTSL-Leiter weltweit nur sehr knapp verfügbar. Mit dem Aufbau von Kompetenzen in der Fertigung von Material der ersten und zweiten Generation sowie der Weiterverarbeitung zu Drähten und Leitungen soll dieser initiale Teil der Wertschöpfungskette in Deutschland abgebildet werden.
  • Entwicklung: Zur Vorbereitung späterer Anwendungsentwicklungen werden Teststände und Forschungsinfrastrukturen aufgebaut.
  • Anwendung: Die HTSL-Technologie lässt sich in der Industrie einsetzen bei Motoren, Generatoren, Induktionsheizern, Stromschienen. Im Stromnetz kann sie für Innenstadtversorgung, Schutzelemente und platzsparende Passagen genutzt werden.
  • Demonstration: Der zuverlässige Betrieb von HTSL-Demonstrationsprojekten ebnet den Weg von einer Nischentechnologie hin zu Breitenanwendungen.

Im Bereich dieses Forschungsfeldes fördert das BMWi beispielsweise folgende Projekte:

> Supraleiter-Entwicklung

> HTS-Strombegrenzer

> HTS-Linearmotor

> HTS industriell herstellen

> AmpaCity Hochspannungskabel

Förderkonzept

Das Förderkonzept Eneff:IGHD wurde mit dem am 10. Juni 2016 gegründeten Forschungsnetzwerk Energie in Industrie und Gewerbe aktualisiert: Neben strategische Schlüsselthemen, die in den Forschungsfeldern gebündelt sind, tritt parallel die unabhängige Förderung von nicht zusammenhängenden Einzelthemen.

Förderkonzept EnEff:IGHD
(pdf als externer Download)