Aktuell / 06.08.2012

Metall energiesparend recyceln

Diese Schredderanlage zerreißt ganze Autos in kleine Teile. © Voith GmbH

Das Bundesumweltministerium fördert die Errichtung einer neuen Schredderanlage bei der Firma Innovative Metal Recycling GmbH in Krefeld. Die neue Anlage soll weniger Energie verbrauchen und den Ausstoß von Luftschadstoffen verringern. Speziell angepasste Filtrationssysteme ermöglichen es, die zulässigen Grenzwerte für Staubemissionen der TA-Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) zu unterschreiten. Dadurch, dass die Temperatur im Rotorraum verringert wird, verdampfen weniger Kohlenwasserstoffe und gelangen in die Abluft. Durch ein neuartiges Steuerungskonzept wird die Geschwindigkeit der Transportbänder so geregelt, dass die Anlage mit maximalem Wirkungsgrad betrieben werden kann.

Verglichen mit einer konventionellen Schredderanlage können ca. 600 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

In Schredderanlagen werden metallhaltige Abfälle zerkleinert, um sie anschließend weiter verwenden zu können. Dazu werden mit Hämmern bestückte Rotoren eingesetzt, die von energieintensiven Elektromotoren betrieben werden. Bei der Zerkleinerung des Metallschrotts werden zudem Luftschadstoffe freigesetzt.

Der Betreiber der Metallverwertungsanlage erhält rund 340.000 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm (UIP) des Bundesumweltministeriums, um seine Schredderanlage energetisch zu optimieren. Das UIP fördert die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie.

Weitere Informationen

www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

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