Hochtemperatur-Supraleiter für Kraftwerke und Netze

Supraleitende Strombegrenzer im Kraftwerk

Konkurrierende Systeme

In Deutschland entwickeln derzeit drei Unternehmen supraleitende Strombegrenzer. Der hier vorgestellte resistive Typ wird direkt vom Strom des zu schützenden Netzes durchflossen. Er zeichnet sich bei hoher Eigensicherheit durch eine kompakte Bauweise, eine starke Begrenzung sowie einen geringen Wechselstromwiderstand im Normalbetrieb aus. Beim induktiven Typ ist der Supraleiter über einen Eisenkern-Transformator angekoppelt. Es gibt hier zwei Typen mit entweder „abgeschirmtem“ oder „gesättigtem“ Eisenkern. Vorteil des induktiven Strombegrenzers ist eine geringere Kühllast, der gekühlte Supraleiter ist nicht in Serie geschaltet und wird nicht vom Netzstrom durchflossen. Ein wesentlicher Nachteil dieses Strombegrenzerkonzeptes liegt in dem hohen Materialaufwand und damit in Gewicht und der Größe sowie in einer relativ geringen Begrenzung (gesättigter Eisenkern).

Mehr zum Projekt

Entwicklung eines neuartigen supraleitenden YBCO-Tape-Strombegrenzers - ENSYSTROB

Der Abschlussbericht kann im OPAC der TIB Hannover recherchiert und eingesehen, aus urheberrechtlichen Gründen aber nicht im Internet bereitgestellt werden.

Projektbeteiligte:

Nexans SuperConductors GmbH

Förderkennzeichen:

03KP102A

Forschungsförderung

Das Informationssystem EnArgus bietet Angaben zur Forschungsförderung, so auch zu diesem Projekt.